Amerikanische Aktien: Der absolute heilige Gral für passionierte Dividendenjäger
Die USA (Wall Street) sind ohne jeglichen Zweifel das absolute Paradies für jeden internationalen Dividenden-Investor. Legenden wie Coca-Cola, Johnson & Johnson oder Procter & Gamble schütten hier nicht nur absolut verlässlich wie ein echtes Schweizer Uhrwerk vier wohlige Male im Jahr (quartalsweise) reichlich Bargeld aus, sondern erhöhen diese Zahlungen zudem seit über einem halben glänzenden Jahrhundert (Aristokraten und Könige). Doch wer diesen extrem begehrten, stetigen Cashflow naiv über den riesigen Atlantik auf sein kleines deutsches Girokonto lotsen möchte, wird sofort Bekanntschaft mit der mächtigen IRS (Internal Revenue Service) machen. Die US-amerikanische Steuerbehörde ist absolut felsenfest entschlossen, sich ihren gigantischen Anteil von deiner verdienten Rendite mit aller Gewalt zu sichern! Ohne entsprechende Vorkehrungen werden dir von jedem Dollar sofort gnadenlos 30 Prozent an der Quelle, also direkt in Amerika, abgezogen. Und als wäre dieser Aderlass nicht schon absolut niederschmetternd genug, hält anschließend das heimische deutsche Finanzamt nochmal kräftig die weite Hand auf (Abgeltungssteuer). Das Resultat: Eine dramatische Doppelbesteuerung, die deine einst so herrliche Brutto-Dividende regelrecht pulverisiert!
Das rettende Dokument: Wie das magische W-8BEN Formular dein Geld sicher beschützt
Glücklicherweise gibt es ein juristisches Meisterwerk, welches Deutschland und die USA gemeinsam geschlossen haben: Das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA). Und genau hier kommt das weltberühmte W-8BEN Formular ins geniale Spiel. Dieses winzige, aber extrem gewaltige elektronische Dokument ist im Grunde genommen nur eine schlichte, eidesstattliche Versicherung des Investors an den ausländischen Broker oder die steuerliche Agentur, dass er als Person de facto kein steuerpflichtiger, regulärer US-Bürger ("U.S. person") ist, sondern als ein "Non-Resident Alien" gemütlich im steuerlich befreundeten Deutschland sitzt. Die verblüffende Wirkung dieses Zettels auf deine echte Barauszahlung gleicht absoluter Magie: Kaum liegt das Formular ordentlich im System deines Brokers bereit, verzichtet die amerikanische IRS sofort friedlich auf die absolut rücksichtslose 30-Prozent-Strafsteuer! Stattdessen begnügt sich der amerikanische Fiskus plötzlich mit einem stark reduzierten Festbetrag von nur noch pauschalen 15 Prozent (Quellensteuer). Und jetzt kommt der allerwichtigste Teil der reibungslosen deutsch-amerikanischen Freundschaft im Steuerrecht!
Die perfekte deutsche Anrechnung: Keine bösen Überraschungen bei Coca-Cola und Co.
Diese restlichen 15 Prozent, die Amerika nun einbehalten hat, sind glücklicherweise absolut nicht verloren! Der deutsche Fiskus kassiert für Einkünfte aus regulären Kapitalvermögen bekanntlich stolze 25 Prozent (zuzüglich Soli/Kirchensteuer). Doch weil du bereits diese harten 15 Prozent ordentlich an die befreundeten Amerikaner bezahlt hast, rechnet dir das deutsche Finanzamt exakt denselben Betrag 1:1 extrem kulant und unbürokratisch "an". Das bedeutet: Deine heimische Bank zieht dir in Deutschland lediglich noch die offene, verbleibende kleine Differenz von etwa 10 Prozent (+ kleine Aufschläge) von deinem Depot ab! Unter dem finalen, saldierten Strich zahlst du also auf deine fernen US-Dividenden exakt keinen einzigen unfairen Cent mehr an verrückten Steuern als auf eine langgestreckte, langweilige Dividende deiner örtlichen Allianz oder Telekom! Unser oben integrierter US-Steuerrechner demonstriert dir dieses absolut meisterhafte Zusammenspiel auf den Cent genau – und beweist schonungslos mathematisch, warum der US-Aktienmarkt für schlaue deutsche Anleger mit voll automatisiertem Broker absolut lukrativ bleibt.
