Die Frage nach der Dividendenfrequenz eines Unternehmens ist für viele Anleger von zentraler Bedeutung, da sie direkte Auswirkungen auf Cashflow-Planung und Anlagestrategie hat. Für die Adidas AG (Symbol: ADS.DE), einen der weltweit führenden Sportartikelhersteller mit einer Marktkapitalisierung von rund 27,67 Milliarden Euro, ist die Antwort auf diese Frage klar und spiegelt die gängige Praxis deutscher Großkonzerne wider.
Adidas AG: Eine Jährliche Dividende als Standard
Die Adidas AG zahlt ihre Dividende einmal im Jahr aus. Diese Praxis ist typisch für die meisten im DAX gelisteten Unternehmen und fest in den deutschen Unternehmensstrukturen verankert. Die Ausschüttung erfolgt in der Regel nach der jährlichen Hauptversammlung (HV), auf der Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären einen Dividendenvorschlag unterbreiten, der dann zur Abstimmung gestellt wird.
Der Ablauf der jährlichen Dividendenzahlung bei Adidas
Der Prozess der Dividendenzahlung bei der Adidas AG folgt einem etablierten Muster, das für deutsche Aktiengesellschaften Standard ist:
- Geschäftsjahresende: Das Geschäftsjahr von Adidas endet am 31. Dezember.
- Bilanz und Gewinnverwendung: Nach Abschluss des Geschäftsjahres erstellt das Unternehmen seinen Jahresabschluss. Auf Basis des erzielten Gewinns wird ein Vorschlag zur Gewinnverwendung, einschließlich der Dividende, erarbeitet.
- Hauptversammlung (HV): Die Hauptversammlung findet üblicherweise im Frühjahr des Folgejahres statt (oft im Mai). Dort stimmen die Aktionäre über den Dividendenvorschlag ab.
- Ex-Tag: Der Tag nach der Hauptversammlung ist der sogenannte "Ex-Dividenden-Tag" (Ex-Tag). An diesem Tag wird die Aktie "ex Dividende" gehandelt. Wer die Aktie an diesem Tag oder später kauft, erhält für das vergangene Geschäftsjahr keine Dividende mehr.
- Zahltag: Die Auszahlung der Dividende an die berechtigten Aktionäre (die die Aktie am Tag der Hauptversammlung besaßen) erfolgt in der Regel am dritten Geschäftstag nach der Hauptversammlung.
Dieser jährliche Rhythmus
