Im pessimistischsten Szenario (Bear Case) für 2026/2027 sieht sich die Friedrich Vorwerk Group mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Verzögerungen bei der Umsetzung von Großprojekten, insbesondere im Bereich Wasserstoffinfrastruktur, führen zu Umsatzrückgängen und Gewinnwarnungen. Die Konkurrenz durch etablierte Wettbewerber und neue Marktteilnehmer verschärft sich, was zu sinkenden Margen und einem Verlust von Marktanteilen führt. Ungünstige politische Rahmenbedingungen, wie beispielsweise eine Reduzierung der staatlichen Förderung für Wasserstoffprojekte oder regulatorische Hürden, beeinträchtigen das Wachstumspotenzial. Technologische Innovationen der Konkurrenz übertreffen Vorwerks eigene Entwicklungen, was zu einem Wettbewerbsnachteil führt. Lieferkettenprobleme und steigende Rohstoffpreise belasten die Profitabilität zusätzlich. Die Integration neuer Geschäftsfelder und Technologien erweist sich als komplexer und zeitaufwendiger als erwartet. Aufgrund der negativen Entwicklung verliert Vorwerk das Vertrauen der Investoren, was zu einem deutlichen Kursverfall der Aktie führt. Eine Rezession in den wichtigsten Absatzmärkten verschärft die Situation zusätzlich und führt zu einer geringeren Investitionsbereitschaft in erneuerbare Energien.