Im pessimistischen Szenario für 2026/2027 sieht sich Gerresheimer mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Erstens intensiviert sich der Wettbewerb im Verpackungsmarkt, insbesondere durch den Markteintritt neuer, kostengünstiger Anbieter aus Asien, was zu einem Preisdruck führt und die Margen schmälert. Zweitens scheitert das Unternehmen daran, seine Innovationsprozesse erfolgreich umzusetzen und verpasst wichtige Trends im Bereich nachhaltiger und intelligenter Verpackungen. Dies führt zu einem Verlust von Marktanteilen an Wettbewerber. Drittens verzögern sich oder scheitern Expansionspläne in Wachstumsmärkte aufgrund von regulatorischen Hürden oder wirtschaftlichen Abschwüngen. Viertens steigen die Rohstoff- und Energiekosten deutlich, was die Produktionskosten erhöht und die Profitabilität beeinträchtigt. Darüber hinaus könnte eine globale Rezession die Nachfrage nach pharmazeutischen Produkten und damit auch nach Verpackungslösungen dämpfen. All diese Faktoren führen zu einem stagnierenden oder sogar rückläufigen Umsatz und Gewinn, was zu einem deutlichen Rückgang des Aktienkurses führt. Gerresheimer kämpft mit sinkenden Margen und verliert seine Wettbewerbsfähigkeit.