Ein pessimistisches Szenario für BorgWarner (BWA) im Zeitraum 2026/2027 sieht folgendermaßen aus: Die Transformation zur Elektromobilität verläuft langsamer als erwartet. Automobilhersteller verzögern ihre Umstellung auf Elektrofahrzeuge aufgrund von Infrastrukturdefiziten, hohen Batteriekosten oder mangelnder Verbraucherakzeptanz. BorgWarner kämpft mit einer geringeren Nachfrage nach seinen Elektrokomponenten und sieht sich gleichzeitig einem verstärkten Wettbewerb durch neue Marktteilnehmer und etablierte Zulieferer ausgesetzt. Das Unternehmen hat Schwierigkeiten, seine bestehenden Verbrennungsmotor-Geschäfte schnell genug abzubauen, was zu Umsatzeinbußen und sinkenden Margen führt. Lieferkettenprobleme und steigende Rohstoffpreise belasten die Rentabilität zusätzlich. BorgWarner gelingt es nicht, seine Produktionskosten effektiv zu senken und verliert Marktanteile an Wettbewerber, die günstigere Lösungen anbieten. Das Unternehmen muss seine Umsatzprognosen nach unten korrigieren und Investitionen in Forschung und Entwicklung kürzen. Die Aktie fällt deutlich, da Investoren Zweifel an der Fähigkeit von BorgWarner haben, sich erfolgreich an die neue Realität der Elektromobilität anzupassen.