Im pessimistischen Szenario für 2026/2027 sieht sich Amadeus FiRe mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Eine deutliche Abkühlung der Konjunktur in Deutschland und Europa führt zu einem Rückgang der Nachfrage nach Fachkräften und somit zu geringeren Vermittlungsgebühren. Die Konkurrenz im Bereich Zeitarbeit und Personalvermittlung nimmt weiter zu, was den Margendruck erhöht. Neue Technologien und Automatisierungsprozesse verändern den Arbeitsmarkt grundlegend und reduzieren den Bedarf an traditionellen kaufmännischen Berufen. Amadeus FiRe gelingt es nicht, sich schnell genug an diese Veränderungen anzupassen und verliert Marktanteile an innovative Wettbewerber. Regulatorische Änderungen, beispielsweise im Bereich der Zeitarbeit, belasten das Geschäftsmodell. Die alternde Bevölkerung und der Fachkräftemangel verschärfen sich, aber Amadeus FiRe kann nicht ausreichend qualifizierte Kandidaten finden, um die Nachfrage der Kunden zu decken. Fehlgeschlagene Akquisitionen und strategische Fehlentscheidungen führen zu hohen Kosten und belasten die Bilanz. Der Aktienkurs von Amadeus FiRe sinkt deutlich aufgrund enttäuschender Geschäftsergebnisse und einer reduzierten Dividende.